In Afrika wurde neuerdings ein Open-Source-Patientenverwaltungssystem eingeführt, um die medizinische Bürokratie zu verbessern, somit die Patientanmeldung auf durchschnittlich unter einer Minute zu verschnellern und in vielen Fällen damit Leben zu retten.
Basierend auf OpenMRS wird von dem US-Computerexperten Gerry Douglas eine Software entwickelt, die die schwindend kleine Anzahl an Ärzten in Malawi voll ausschöpfen lässt.
Denn allein in diesem Land leben 14 Millionen Menschen, von denen rund eine Million mit HIV infiziert sind. Dieser enormen Menge an Hilfsbedürftigen helfen jedoch lediglich 165 Ärzte.
Im Hintergrund funktionieren für dieses System ausrangierte HP-Server, wobei die Patienten mit Touchscreen-Terminals bedient werden. Auch wenn all dies sehr teuer erscheint, werden diese Terminals mit “I-Opener” – Systemen betrieben, welche von dem US-Provider Netpilance vor einigen Jahren subventioniert verkauft wurden.
Quelle(n): heise open, heise tr
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